Rückführung

 

Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf

Rückschulung von einer Förderschule an die allgemeine Schule

 

BayEUG Art. 21, Art. 41, VSO-F § 28 und § 33

Grundsätze

1.  Die Überweisung eines Schülers von einem Sonderpädagogischen Förderzentrum an die allgemeine Schule wird in Zusammenarbeit mit den Eltern, der Förderschule und der Grund- bzw. Hauptschule durchgeführt.

2.  In der Vorbereitung auf eine Rückführung beobachten die Lehrkräfte des Sonderpädagogischen Förderzentrums die schulischen Fort­schritte eines Schülers diagnosegeleitet immer auch unter dem Gesichtspunkt, ob gegebenenfalls eine Überweisung an die allgemeine Schule möglich ist.

3.  Die fachliche Entscheidung orientiert sich

am noch vorhandenen sonderpädagogischen Förderbedarf,

am Lern- und Leistungsverhalten des Schülers und

am unterrichtlichen und erziehlichen Förderangebot an den in Frage kommenden allgemeinen Schulen.

 

Ablauf

1. Sonderpädagogische Beobachtung der ganzheitlichen Lernentwicklung des Schülers.

2. Antrag auf Überweisung an die allgemeine Schule durch die Eltern.

3. Information der Leitung der allgemeinen Schule durch die Leitung des Sonderpädagogischen Förderzentrums.

 

4. Überprüfung des Antrags durch die Leitung der allgemeinen Schule

 

5. Entscheidung der Leitung des Sonderpädagogischen Förderzentrums, oder der Regierung der Oberpfalz, oder einer unabhängigen, überortlichen Prüfungskommission über die Überweisung an die allge­meine Schule.